Beiträge: 1.318
Registriert seit: Jan 2019
Land:
Gestern, 09:04
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 09:15 von CigarNerd.)
(12.09.2026, 18:23)Mulchhüpfer schrieb: Mich wundert aber, dass Habanos S.A. die Alarmglocken nicht gehört hat. Vor einem Jahr wurden die ersten Sanktionen gegen ihn wegen Geldwäsche usw. verhängt. Er wurde bereits Anfang dieses Jahres an China ausgeliefert und erwartet dort möglicherweise die Todesstrafe. Da kann man als betroffenes Unternehmen doch nicht einfach so weitermachen. Ich befürchte, das lässt sich nur mit Erpressungs-Strukturen erklären, die hier griffen und schlimmstenfalls immer noch greifen.
Ich kenne mich da viel zu wenig aus, aber ist es wirklich so einfach Jemanden, dem die Bude zu 28,55% gehört loszuwerden, wenn der nicht aus eigenen Stücken verkaufen will?
Beiträge: 921
Registriert seit: Feb 2022
Land:
Für 5th Avenue dürfte das eigentliche Problem sein, dass 80% der GmbH der Altabana SL gehören. Dadurch darf sie dann eigentlich gar nichts mehr verkaufen. Auch keine NC Zigarren.
Grüße
Andreas
„In einer Welt der Unnormalen ist der Normale unnormal“, von Unbekannt
Beiträge: 190
Registriert seit: Feb 2024
Land:
(05.09.2026, 13:21)Sully schrieb: Bei der bisschen Ware aus Kuba, lebensbedrohlich ? Glaube ich eher net... und rede net von dem Ladenhüterzeuch was gefühlt eh nur noch ankommt...
Für die reinen Casas ohne Zweitgeschäft mit NC 's, die per Vertrag an den Distributor von Habanos gebunden sind, kann das sehr wohl eine signifikante Rolle spielen, wenn man kein eigenes grosses Lager besitzt kann das sehr schnell eng werden.
Jeder der eine Firma hat / hatte weiss mit welchen monatlicher Burning-Rate (Raummiete, Löhne, Versicherungen, Leasing-Raten, etc.) man da konfrontiert ist. Oder wie schnell Banken Kreditlimiten anpassen, wenn nicht innerhalb von wenigen Monaten eine positive Änderung kommt - oder man ein Riesenlager hat welches die Bank als Sicherheit akzeptiert.
Das was einzelne Menschen jetzt eventuell durchmachen müssen wünsche ich keinem. Existenzangst, oder der drohende Verlust seines Lebenswerkes ist sehr viel mehr als bitter.
________
Einmal ist keinmal, nimm zwei, oder besser drei... nur beachte die Verhältnismässigkeit dabei!
Nix gegen dich @ USA, aber finde es echt schade das es Menschen wie dich gibt, ...
Beiträge: 15
Registriert seit: Dec 2019
(Gestern, 11:54)USA schrieb: (05.09.2026, 13:21)Sully schrieb: Bei der bisschen Ware aus Kuba, lebensbedrohlich ? Glaube ich eher net... und rede net von dem Ladenhüterzeuch was gefühlt eh nur noch ankommt...
Für die reinen Casas ohne Zweitgeschäft mit NC 's, die per Vertrag an den Distributor von Habanos gebunden sind, kann das sehr wohl eine signifikante Rolle spielen, wenn man kein eigenes grosses Lager besitzt kann das sehr schnell eng werden.
[...]
und wir alle wissen ja leider, wievel Ware da die letzten Jahre rüber gekommen ist, mit der man einen anständigen Lagerstand aufbauen konnte... nämlich so gut wie nichts.
Mit bestem Gruß
Beiträge: 190
Registriert seit: Feb 2024
Land:
Gestern, 12:47
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 15:47 von USA.)
(Gestern, 09:04)CigarNerd schrieb: Ich kenne mich da viel zu wenig aus, aber ist es wirklich so einfach Jemanden, dem die Bude zu 28,55% gehört loszuwerden, wenn der nicht aus eigenen Stücken verkaufen will?
Das Problem ist nicht ob man jemanden los wird. Das ist IMMER möglich, sogar bei einem Mehrheitsanteil. Wenn er mit seinem Geschäftsgebaren gegen das Gesetz verstossen hat nützt die Mehrheit nichts. Das Kernproblem ist der Faktor Zeit bis zur Lösung. Da jetzt Ämter und Behörden am Drücker sind bestimmen primär NUR SIE die Geschwindigkeit.
Da die 5th Avenue nicht die Lufthansa oder grosse Bank darstellt, die als Systemkritisch eingestuft werden, ist leider anzunehmen, dass bei knapper Ämterkapazität der Fall nicht extrem priorisiert wird.
Betreffend Kapitaldaten habe ich mich Mal faul auf Gemini verlassen:
Die 5TH AVENUE Products Trading-GmbH (offizieller Alleinimporteur von Habanos-Kubazigarren für Deutschland, Österreich und Polen mit Sitz in Waldshut-Tiengen) verzeichnete im Geschäftsjahr 2024 Umsatzerlöse in Höhe von 63,8 Millionen Euro.
Finanzkennzahlen im Überblick (Stand: Jahresabschluss 2024)- Umsatzerlöse: 63,8 Mio. €
- Jahresüberschuss / Gewinn: 15,2 Mio. €
- Bilanzsumme: ca. 44,3 Mio. €
Basierend auf dem Output heisst das, die 5th Avenue ist ein grosses KMU und kein Riesenkonzern.
...und die Publikumswahrnehmung oder Resonanz in der öffentlichen Meinung - Frage an Gemini: wo gab es überall schlagzeilen zu dem Fall? ARD, ZDF, Bild Zeitung, etc
Output:
Die Berichterstattung über den aktuellen Fall der 5TH AVENUE Products Trading-GmbH (dem Exklusivimporteur von Habanos-Kubazigarren für Deutschland, Österreich und Polen, der im September 2026 Insolvenz anmelden musste) findet primär in der Fach- und Wirtschaftspresse statt.
Die Verbreitung und Einordnung des Falles nach Mediengruppen stellt sich wie folgt dar:- Fachmedien & Spezialportale: Hierzu gehören branchenspezifische Medien wie Die Tabakzeitung (DTZ), Tobacco Journal International, Art of Smoke und CigarXperts / Zigarren.Zone, die den Fall mit Hintergrundanalysen (Hintergrund sind verflochtene Eigentümerstrukturen und Kontensperrungen im Zuge internationaler Sanktionen bzw. Verflechtungen) ausführlich begleiten.
- Überregionale Publikmedien / Nachrichtenportale: Der Fall ist ein klassisches B2B- und Wirtschaftsthema, weshalb er in den großen allgemeinen Publikumsmedien (wie der Hauptberichterstattung von ARD, ZDF oder der Bild-Zeitung) bislang keine breiten, generalistischen Schlagzeilen erhalten hat. Er wird dort eher über spezialisierte Nachrichtendienste, regionale Wirtschafts-Newsticker (bezogen auf den Firmensitz Waldshut-Tiengen) und Verbraucherschutzportale gespiegelt.
Hinweis zur Verwechslungsgefahr: Falls Sie in den Medien über ähnlich lautende Schlagzeilen stolpern sollten, handelt es sich meist um ganz andere Themen – wie beispielsweise den Rückzug von Sponsoren bei Sportvereinen (z. B. im Fall von Energiegetränke-Marken bei Fußballvereinen) oder die US-amerikanische Kaufhauskette Saks Fifth Avenue, die gelegentlich in Konsum- oder Mode-Schlagzeilen auftaucht. Die akute Krise rund um den Zigarren-Importeur 5th Avenue wird im deutschsprachigen Raum vornehmlich in der Fachpresse und über Wirtschaftsregister-Dienste dokumentiert.
Das bestätigt was wir hier eigentlich alle wissen. Wir sind ein kleiner Kreis oder eine Minderheit. Ob die Ämter das beschleunigen, Hoffnung vs. Realismus - ich hoffe das Beste für alle Betroffenen.
________
Einmal ist keinmal, nimm zwei, oder besser drei... nur beachte die Verhältnismässigkeit dabei!
Nix gegen dich @ USA, aber finde es echt schade das es Menschen wie dich gibt, ...
|